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Vorhersage
Wir sind mit dabei! Die Lokale Aktionsgruppe „Region an der Romantischen Straße“ wurde für die Teilnahme an der nächsten LEADER-Förderperiode 2014-2020 ausgewählt.
Die Lokale Entwicklungsstrategie, die am 28. November beim zuständigen LEADER-Manager Herrn Eisenhut in Uffenheim abgegeben wurde, konnte den Anforderungen des Auswahlgremiums bereits in der ersten Bewertungsrunde standhalten.
Der erste Vorsitzende Herbert Lindörfer freut sich besonders, dass sich die gemeinsamen Bemühungen gelohnt haben – trotz des zweifellos vorhandenen Zeitdrucks – die Lokale Aktionsgruppe zu gründen und damit den „weißen Fleck“ bezüglich der LEADER-Förderung im westlichen Mittelfranken zu schließen. Er ist sehr gespannt, was aus der partnerschaftlichen Zusammenarbeit der 19 Kommunen und der verschiedenen Akteure aus WiSo-Partnern und interessierter Bevölkerung zur gemeinsamen Nutzung von Chancen und Stärken unserer Region in der Zukunft entwickeln und entstehen wird.
Herr Lindörfer wird zusammen mit Frau Schlund, die, bis die Stelle des LAG-Managers besetzt ist, die Organisation der LAG weiterführt, die Anerkennungs-urkunde durch Herrn Staatsminister Helmut Brunner, am 12. März 2015 in München überreicht bekommen.
Bei der erweiterten Vorstandssitzung wurde über den Sachstand der Vereins-gründung informiert, über einen Kooperationsvertrag mit dem Regionalmanagement des Landkreises Ansbach sowie über das weitere Vorgehen in der Öffentlichkeitsarbeit. Vor der Mitgliederversammlung im Mai, soll der Steuerkreis im April eingeladen werden. Nach Möglichkeit kann Herr Eisenhut dann bereits über die Förderrichtlinien der neuen Förderperiode informieren.
In der LAG müssen nun konkrete Startprojekte umgesetzt werden. Dazu sind die Projektbeschreibungen und -inhalte, die Finanzierung, der zeitliche Ablauf und die Projektpartner detailliert darzustellen. Ab Mitte Mai kann mit der Antragstellung begonnen werden. Wichtig ist es nun, dass jemand für die einzelnen Projekte, die in der Lokalen Entwicklungsstrategie enthalten sind, „den Hut aufsetzt“ und die Finanzierung übernimmt. Um die bereitgestellten Fördergelder auszuschöpfen, sollen nach Möglichkeit viele Projekte vorbereitet und angemeldet werden. Da eine Zwischenevaluierung vorgesehen ist, ist der frühzeitige Beginn der Startprojekte wichtig. Es wird ein einheitliches, klar gegliedertes Schema für die Antragstellung von Projekten entwickelt und den einzelnen Gemeinden an die Hand gegeben. Der Steuerkreis entscheidet dann über die Förderfähigkeit der Projekte entsprechend dem Projektauswahlverfahren.
Der Vorstand um Herbert Lindörfer freut sich auf interessante Projekt- und Umsetzungsideen.
Mit der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) unterstützen und begleiten die Ämter für Ländliche Entwicklung ländliche Gemeinden, die sich freiwillig zusammenschließen, um gemeinsam eine zukunftsorientierte und lebenswerte Region zu gestalten. Die ILE-Region Rothenburg ob der Tauber besteht aus insgesamt elf Kommunen. Ziele und Projekte sind im Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept definiert.
Das Thema Innenentwicklung wurde im vergangenen Jahr innerhalb der ILE-Region umfassend aufgearbeitet, sodass mit der Erhebung der Bedarfe in den Gemeinden und Ortsteilen und der Erarbeitung von Strategien begonnen werden kann. Fachlichen Input konnten die Bürgermeister der ILE-Mitgliedsgemeinden zuletzt im Rahmen eines, von der Umsetzungsbegleitung mitorganisierten Workshops im Landratsamt Ansbach erhalten. Zudem soll zur Unterstützung und Verbesserung der Grundversorgung verstärkt über das Förderprogramm des Freistaats zur Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung – wie Bäckereien oder auch Handwerksbetriebe – informiert werden. Entsprechende Betriebe erhalten Unterstützung bei der Antragstellung durch die Umsetzungsbegleitung.
In der Gemeinde Neusitz werden indes die Planungen zur Entwicklung eines Dorfladens mit Treffpunkt im Ortsteil Neusitz stetig konkreter. Unterstützung bieten dabei ein Arbeitskreis sowie der Unternehmensberater Wolfgang Gröll, der aktuell mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie betraut ist. In regelmäßig stattfindenden Abstimmungstreffen werden Ideen zum Standort, dem geplanten Sortiment oder auch der Rechtsform gesammelt und diskutiert.
Damit alle Bürger sich in dem Dorfladen wiederfinden können, wurden sie zu ihrer Meinung im Rahmen einer Umfrage befragt: mit klarem Ergebnis: über 88% der Befragten wollen einen Dorfladen. Auch die im vergangenen Jahr im Auftrag gegebene Überplanung der landwirtschaftlichen Kernwege im Rahmen eines Kernwegenetzkonzeptes konnte abgeschlossen werden, so dass zeitnah mit der Umsetzung begonnen werden kann: Die Wege sollen den aktuellen Anforderungen landwirtschaftlicher Maschinen angepasst und die überörtlichen Straßen und Ortsdurchfahrten vom landwirtschaftlichen Verkehr entlastet werden.
Auch im neu erschienen Newsletter wird das Thema Nah- und Grundversorgung aufgearbeitet: In vielen ländliche Gemeinden Bayerns ist die Zahl der zentrumsnahen Lebensmittelgeschäfte in der Vergangenheit zurück gegangen. Stattdessen eröffnen große Discounter außerhalb der Ortschaften, die kaum zu Fuß zu erreichen sind.
Doch die in den Orten entstandenen Lücken bieten nun Chancen für neue Konzepte, die bei genauerem Hinsehen gar nicht mal ganz so neu sind: Unabhängige Dorfläden, die an die guten alten „Tante-Emma“-Läden erinnern, haben Konjunktur und das mit großem Erfolg. Denn im Unterschied zu den großen Lebensmittelketten werden diese Dorfläden meist in kooperativer Form – zum Beispiel als Genossenschaft mit den Dorfbewohnern als Teil-Inhaber – betrieben. Dies steigert neben den Erfolgschancen für den Dorfladen auch den dörflichen Zusammenhalt. Besonders erfolgreich sind Läden, die neben Lebensmitteln auch weitere regelmäßig gefragte Güter wie Schreibwaren oder Briefmarken oder die Möglichkeit zur Bargeldabhebung oder Paketabgabe anbieten. Die Integration eines „Treffpunktes“ als Café oder Sitzecke rundet das Angebot ab und ermöglicht zudem Begegnung und soziale Teilhabe.
Der Newsletter mit Hinweisen zu Fördermöglichkeiten und Praxisbeispielen steht auf der Homepage der Region (www.regionrothenburg.de) im Bereich „Nachrichten“ kostenfrei zum Download bereit.
Sie haben Fragen, Anregungen oder wollen mehr wissen? Hier die Kontaktdaten der ILE-Region Rothenburg ob der Tauber:
Umsetzungsbegleitung
ILE-Region ROTHENBURG ob der Tauber
www.regionrothenburg.de
In der Kommunalen Allianz haben sich 1994 die vier fränkischen Gemeinden Buch am Wald, Colmberg, Geslau und Windelsbach mit insgesamt 44 Dörfern, rund 5000 Einwohnern und einer Fläche von 130 Quadratkilometern zusammengeschlossen.
Ein sanfter Tourismus steht im Mittelpunkt. Hauptanliegen der Allianz sind die touristische Infrastruktur zu verbessern, Landwirten zusätzliche Einkommensmöglichkeiten zu erschließen und landschaftspflegerische Maßnahmen umzusetzen.
Kommunale Allianz Obere Altmühl
https://www.romantisches-franken.de/Reisefuehrer/Staedte/Orte-Landkreise/Obere-Altmuehl.html
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